Zu Gast auf Schloss Sien
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner
Am 31. Juli 2026 folgte Bundestagspräsidentin Julia Klöckner Gräfin Luxburgs Einladung auf Schloss Sien zu einem persönlichen Austausch über Kultur, gesellschaftliches Engagement und die Bedeutung lebendiger Begegnungsorte im ländlichen Raum.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie kulturelle und soziale Projekte gerade außerhalb der großen Metropolen gestärkt und sichtbar gemacht werden können. Schloss Sien bietet hierfür mit seiner Geschichte, seinen Veranstaltungen und seinen künstlerischen Projekten einen außergewöhnlichen Rahmen.

Zu Gast auf Schloss Sien
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner
Ausführlich gesprochen wurde auch über das geplante Hildegard-Skulpturenprojekt. Die gemeinsame Begeisterung für Hildegard von Bingen und ihr bis heute faszinierendes Wirken führte schnell zu einem lebendigen Gedankenaustausch.
Eine weitere Verbindung entstand über die Kunst von Frank Leske. Werke des Bildhauers waren jüngst auf Schloss Sien zu sehen; auch Julia Klöckner schätzt seine Arbeiten und besitzt selbst einige seiner Skulpturen.
So wurde aus dem Besuch weit mehr als ein Gespräch über einzelne Projekte: Bestehende freundschaftliche Kontakte konnten vertieft, zahlreiche Gemeinsamkeiten entdeckt und neue Impulse für die kulturelle Arbeit in der Region gesetzt werden.

Zu Gast in Birkenfeld
Chinesische Delegation aus Bazhong zu Gast in Birkenfeld
Am 16. Juni war auf Einladung von Landrat Miroslaw Kowalski eine Delegation der Stadt Bazhong in Birkenfeld zu Besuch. Empfangen wurde sie von Christina Biehl M.A., Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungs- und Projektentwicklungsgesellschaft Kreis Birkenfeld mbH sowie Prof. Dr. Astrid Gräfin von Luxburg, Schirmherrin des Deutsch-Chinesischen Vereins für Bildung, Kultur und Wirtschaft Deutschland e.V., der sich als Schnittstelle zwischen Deutschland und China versteht und sich ehrenamtlich für die Herstellung von Kontakten auf bildungspolitischer, kultureller und wirtschaftlicher Ebene engagiert.

Der Delegationsbesuch um Rongsheng Xian und Bo Wang diente dem Austausch über die wirtschaftliche Zusammenarbeit, die Kooperation in den Bereichen Bildung und Fachkräfteentwicklung sowie dem Aufbau freundschaftlicher Beziehungen zwischen den beiden Städten.
Besonders beeindruckt waren die chinesischen Gäste von der Schmuckindustrie-Geschichte der Region sowie der Schönheit des Nationalparks Hunsrück-Hochwald. Stolz präsentierten sie im Gegenzug eines der schönsten Naturgebiete Chinas: Bazhong ist bekannt für seine beeindruckenden Berglandschaften, insbesondere das Daba-Gebirge und den Guangwu-Berg. Die 2,7 Millionen große Stadt im Nordosten der Provinz Sichuan kann auf eine 1.900-jährige Geschichte zurückschauen.

Neben der langen Geschichte verbindet auch das umfangreiche Edelsteinvorkommen Bazhong mit der Region im Landkreis Birkenfeld. Bazhong als eine der bedeutendsten Stätten der chinesischen Revolutionsgeschichte hat sich in den vergangenen Jahren zu einem aufstrebenden Zentrum für Bildung, Kultur, Tourismus und Wirtschaftsaufschwung entwickelt. Daher war der Abschluss auf dem Umweltcampus ein besonderer Höhepunkt, auf dem Alexander Blinn von der Arbeitsgruppe Prof. Fabian Kennel einen Kurzeinblick in die Schwerpunkte Umweltplanung / Umwelttechnik sowie Umweltwirtschaft / Umweltrecht der Hochschule sowie die nachhaltige Bewirtschaftung des Campus gab.

